Vereine in Westfalen 1840-1855. Strukturwandel, soziale Spannungen, kulturelle Entfaltung.

Schöningh
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Paderborn

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ZLB: 95/968

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DI
S

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Abstract

Viele deutsche Bürger sind heute in einem oder mehreren Vereinen organisiert. Da gibt es sowohl moderne Formen des Vereinswesens, wie Sportvereine und Automobilklubs, als auch traditionelle Formen, wie Gesangs-, Heimat- und Schützenvereine, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Aus einem Konglomerat geselliger und emanzipatorischer Tendenzen heraus kommt es zur Entstehung unterschiedlicher Organisationstypen. Ursprünge liegen hierbei im 18. Jahrhundert. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Analyse der gesellschaftlichen Bedeutung des Vereinswesens während einer krisenhaften Phase, der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts. Die Autorin analysiert in ihrer Darstellung fünf Vereinstypen auf einer diachronischen Grundlage. Zu diesem Zweck wird der Zeitraum von 1840 bis 1855 nach historischen Handlungseinheiten in drei Phasen unterteilt, um die Entwicklung der einzelnen Vereine nachvollziehen zu können. Gleichzeitig wird auch die Mentalität der Akteure und ihrer Aktionen nachhaltig mit einbezogen. Bei der Betrachtung der Vereinsinhalte wird die Kontinuität der Kultur über Jahrzehnte hinweg herausgestellt. mabo/difu

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IX, 470 S.

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Forschungen zur Regionalgeschichte; 10