Untersuchungen zur Emission von Quecksilber-II-chlorid bei der Hochtemperaturverbrennung von flüssigen Abfallstoffen im Hinblick auf das Adsorptionsverhalten an festen Sorbentien.

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Dortmund

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ZLB: 94/3069

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DI

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Abstract

Schwermetallige Luftverunreinigungen beeinflussen die Lebensqualität des Menschen. Speziell Cadmium, Quecksilber und Blei sind wegen ihrer Toxizität als besonders kritisch anzusehen. Für eine objektive Gefährdungseinschätzung und Ergreifung sinnvoller Maßnahmen zur Emissionsminderung sind Schadstoffbilanzen notwendig, aber allein nicht ausreichend. Erst zusätzliche Kenntnisse über Art und Toxizität der in die Umwelt gelangenden Spezies und deren mögliche Wirkungsmechanismen auf Flora, Fauna und Mensch erlauben eine gezielte Aussage. Die Flüchtigkeit von Quecksilber und seinen Verbindungen stellt bei der Verbrennung von Abfällen ein besonderes Problem dar. In der Arbeit wird untersucht, wie das Adsorptionsverhalten von Quecksilber im Zusammenhang mit verschiedenen Kalkhydrat/Aktivkohle-Gemischen und der technischen Nutzbarkeit von "Goldnetzen" unter praxisnahen Bedingungen in einer dafür entwickelten Laborapparatur ist. Emissionsmessungen an der Sonderabfall-Verbrennungsanlage der Firma Edelhoff Entsorgung in Bramsche haben die Ergebnisse der Laborversuche bestätigt. sg/difu

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215 S.

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