Zusammenarbeit zwischen Wohnungsgenossenschaften und Kommunen. Evaluierung der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften. T. 2.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Die große Bedeutung des genossenschaftlichen Wohnens für gesellschaftliche, wohnungswirtschaftliche und stadtentwicklungspolitische Entwicklungen wurde durch die Einberufung der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften durch die Bundesregierung im Jahr 2002 verdeutlicht. Im Jahr 2004 legte die Kommission ihren Endbericht vor, der zahlreiche Empfehlungen an die Wohnungsgenossenschaften, die wohnungswirtschaftlichen Verbände und die Politik enthält. Das Deutsche Institut für Urbanistik GmbH (Difu) hat inzwischen die Aktivitäten der Expertenkommission im Rahmen einer Evaluierung hinsichtlich ihrer Wahrnehmung und Umsetzung untersucht und bewertet. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Untersuchung des Schwerpunktbereichs "Zusammenarbeit zwischen Wohnungsgenossenschaften und Kommunen" dargestellt. Die Expertenkommission identifizierte die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wohnungsgenossenschaften als wichtiges Handlungsfeld und stellte die besonderen Leistungspotenziale heraus, die Wohnungsgenossenschaften im Rahmen der kommunalen Wohnungspolitik, der Stadtentwicklung und des Stadtumbaus aufweisen. Demgegenüber richten sich nur wenige Handlungsempfehlungen explizit direkt an die Kommunen. Für die Evaluierung bedeutete dies, dass keine konkreten Empfehlungen analysiert werden konnten, sondern die Einschätzung der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Wohnungsgenossenschaften erhoben wurden. In einer schriftlichen Befragung wurden beide Seiten befragt, inwieweit sie in die kommunale Planung eingebunden waren, in welchen Handlungsfeldern eine aktive Mitwirkung stattfand und in welchen Bereichen sie Potenzial für eine Zusammenarbeit sehen. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl Kommunen als auch Wohnungsgenossenschaften vor allem Familienwohnen und Wohnen für junge Nachfragergruppen, aber auch seniorengerechtes Wohnen sowie barrierefreies beziehungsweise barrierearmes Wohnen im Mittelpunkt der Wohnungsversorgung der Genossenschaften sehen. Insgesamt ergab die Evaluierung, dass ungeachtet punktueller Differenzen ein wachsendes Interesse an einer stärkeren Zusammenarbeit feststellbar ist.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 2

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S. 42-43

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