Epidemiologie des Suizids in Schwaben. Untersuchung geschlechtsspezifischer Unterschiede im Zehnjahresvergleich.

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München

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ZLB: 97/3982

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DI

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Abstract

Voraussetzung für eine epidemiologische Suizidstudie ist die Erfassung aller in einem bestimmten Gebiet über einen festgelegten Zeitraum erfolgten Suizide. Die Suizidhäufigkeit wird dabei normalerweise als "Suizidziffer" angegeben, d. h. die Anzahl der Suizide pro Jahr bezogen auf 100 000 Einwohner. Als Datenquelle der meisten epidemiologischen Studien in der BRD werden die Unterlagen der Statistischen Landesämter bzw. des Statistischen Bundesamtes herangezogen. Die Kriterien für einen Suizid sind somit amtlicher Art. Die beiden wichtigsten Komponenten der amtlichen Definition bestehen darin, daß die betreffende Person ihren eigenen Tod herbeigeführt hat und dabei von einem eindeutigen Todeswunsch ausging. Nach Auffassung des Autors führt aus psychiatrischer Sicht diese Definition zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Selbstmordrate. In der Arbeit wird versucht, das Suizidgeschehen im Regierungsbezirk Schwaben und den angrenzenden oberbayerischen Landkreisen Landsberg am Lech und Neuburg an der Donau im Jahre 1975 und 1985 detailliert zu erfassen sowie geschlechtsspezifische Unterschiede und Veränderungen des Suizidgeschehens im Zeitrahmen von 10 Jahren aufzuzeigen und mit der internationalen Suizidforschung zu vergleichen. Erfaßt wurden alle Suizide im Untersuchungsgebiet (1975: 334; 1985: 367). sg/difu

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103 S.

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