Braucht die moderne Gesellschaft eine ökologisch modernisierte Soziologie?

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Bremen

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ZLB: 98/2180-4
BBR: C 26 394

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Abstract

Ein Vertreter des soziologischen Theorieansatzes der "gesellschaftlichen Naturverhältnisse" referiert über dessen Begründung und disziplinären Implikationen und plädiert für eine "starke" ökologische Modernisierung der Soziologie. Unter der "starken Variante" der ökologischen Modernisierung der Soziologie wird die Hinwendung zu den Interaktionen zwischen Gesellschaft und Umwelt verstanden. Der Prozeß einer Integration der Ökologieproblematik vollzieht sich auf den Ebenen des Gegenstandsverständnisses der Soziologie, der Makrokonzepte und "Historischen Modelle" sowie der speziellen Soziologien und der empirischen Forschung. In der Arbeit wird kurz skizziert, auf welche Weise die Soziologie bisher versucht hat, diese Thematik zu integrieren und auf welche Schwierigkeiten sie dabei gestoßen ist. Vor diesem Hintergrund wird dann das am Institut für Sozial-Ökologische Forschung (ISOE) entwickelte Konzept der gesellschaftlichen Naturverhältnisse vorgestellt, das darauf zielt zu verstehen, wie gesellschaftliche Naturverhältnisse in verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsbereichen durch das Zusammenwirken materieller und symbolischer Aspekte und Strukturen reguliert und transformiert werden kann. Diese Regulierung muß nicht immer intentional erfolgen, sondern ist vielfach das Resultat sozialer Praktiken, die unmittelbar ganz anderen Interessen und symbolische Orientierungen folgen. Ausgeführt werden diese Überlegungen am Beispiel des gesellschaftlichen Naturverhältnisses Mobilität. Dabei kommt der Autor zu dem Ergebnis, daß eine zentrale Steuerung des Verkehrs - durch ökonomische Instrumente (5 DM/Liter Benzin) oder durch Raumplanung - ein untauglicher Versuch ist. goj/difu

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20 S.

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Arbeitspapiere; 32