Kommunale Dauerverlustbetriebe und verdeckte Gewinnausschüttung.
Lang
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Lang
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Frankfurt/Main
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 2008/1155
DST: U 165/85
DST: U 165/85
item.page.type
item.page.type-orlis
FO
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Finanzrechtsprechung diskutiert derzeit den Gedanken, ob in dem Betrieb von "strukturell" dauerdefizitären kommunalen Unternehmen - gleichviel ob als Betrieb gewerblicher Art oder in einer Kapitalgesellschaft betrieben - ohne Vereinbarung eines Verlustausgleichs eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) an die Trägerkörperschaft anzunehmen ist. Es wird der Nachweis geführt, dass "strukturell" dauerdefizitäre Betriebe nach der bestehenden Rechtsordnung entsprechend der bisherigen steuerlichen Beurteilung nicht zu einer vGA an die kommunale Trägerkörperschaft führen. Die entsprechenden Tätigkeiten der Kommunen werden kraft Gesetzes der steuerrelevanten Sphäre zugeordnet, auch wenn keine Gewinnerzielungsabsicht besteht. Der Gesetzgeber stellt ausschließlich auf eine Einnahmeerzielungsabsicht ab. Eine außersteuerliche Motivation für die Tätigkeiten kann damit nicht vorliegen. Auch erzielt die Trägerkörperschaft keinen materiellen Vorteil, da die Verluste immer von der Trägerkörperschaft getragen werden, im Regelfall durch eine gesellschaftsrechtliche Finanzierung.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
111 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Kommunalwirtschaftliche Forschung und Praxis; 11