Besonderheiten des Spannungsverhältnisses von Nähe und Distanz in der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Beltz-Juventa
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Beltz-Juventa

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DE

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Weinheim

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0012-0332

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TIB: ZB 5449

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Abstract

Die Autorin befasst sich mit dem Spannungsverhältnis von Nähe und Distanz. Für Beziehungsarbeit in einem Jugendzentrum brauche es Nähe, für professionelles Arbeiten aber auch Distanz, stellt sie fest. Sie zeigt, wie sich daraus ein permanenter Balanceakt ergibt. Zuviel Distanz schadet der Arbeit - zu wenig aber auch. Es gelte also, eine Sensibilität gleichzeitig für Nähe und Distanz zu entwickeln, die Fachkräften ein souveränes Handeln ermögliche, statt sie in Angst und Handlungsunsicherheit zu versetzen. Die Autorin stellt dar, welches Potenzial das Jugendzentrum als eine sozialpädagogische Arena für die Beziehungsgestaltung bietet und wie durch Sprache - z.B. die Begrüßungsweisen - Zugehörigkeit signalisiert wird. Sie sieht das Jugendzentrum als einen diffusen Beziehungsraum, in dem es bei den Jugendlichen zu Übertragungen familiärer Beziehungsprobleme auf die pädagogischen Fachkräfte kommen kann. Die Autorin weist außerdem darauf hin, dass Beziehungen im Jugendzentrum der Offenheit der Einrichtung wegen prinzipiell diskontinuierlich sind. Sie erörtert, unter welchen Voraussetzungen es in diesem Setting zu sozialpädagogischen Arbeitsbeziehungen, aber auch zum Erproben sexualisierter Umgangsformen kommen kann. Zum Schluss betrachtet die Autorin das besondere Verhältnis von Ehren- und Hauptamtlichen im Jugendhaus.

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Deutsche Jugend

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Nr. 9

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S. 367-374

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