Großtechnische Nährstoffrückgewinnung und Schadstoffausschleusung aus kommunalen Klärschlämmen.

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DE

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Braunschweig

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0934-9731

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ZLB: Kws 555/50

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DI

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Abstract

Als Königsweg wäre es anzusehen, Nährstoffe, die als Ressource begrenzt und wertvoll sind, gezielt aus dem Schlamm auszuschleusen. Hier setzt das Seaborne Verfahren an, welches Gegenstand der Arbeit ist. Die Firma Seaborne hat ein Verfahren zur Nährstoffrückgewinnung und Schadstoffausschleusung entwickelt, welches in einer Pilotanlage am Standort Owschlag sowie großtechnisch auf der Kläranlage Gifhorn umgesetzt wurde. Für den Bau dieser Anlagen wurden erhebliche öffentliche Mittel eingesetzt. In einem Verbundforschungsvorhaben wurde der Betrieb der großtechnischen Anlage durch die Institute für Siedlungswasserwirtschaft der Technischen Universität Braunschweig und der Leibniz Universität Hannover sowie dem Ingenieurbüro PFI, Hannover begleitet. Da über die praktische Anwendbarkeit und großtechnische Eignung des Seaborne Verfahrens nur wenig Erfahrungen vorlagen, hat der Autor für die einzelnen Verfahrensstufen Nährstoff- und Schwermetallbilanzen aufgestellt, Optimierungsbedarf identifiziert und in zusätzlichen Laborversuchen verschiedene Randbedingungen erprobt, um Möglichkeiten zur Verfahrensoptimierung abzuleiten die dann in der großtechnischen Anlage am Standort Gifhorn validiert werden konnten. Neben diesen konkreten Optimierungsergebnissen hat der Autor zusätzlich die verfahrenstechnischen Auswirkungen der Implementierung einer derartigen Schlammbehandlung auf den Betrieb der Kläranlage bestimmt, Überlegungen zur Co-Vergärung anderer Substrate angestellt und die finanziellen Konsequenzen der Anwendung des Verfahrens beschrieben und abgeschätzt.

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V, 217 S.

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Veröffentlichungen des Instituts für Siedlungswasserwirtschaft; 79