Der Samstag. Über Entstehung und Wandel einer modernen Zeitinstitution.

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Berlin

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ZLB: 99/1866

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Abstract

Wie selbstverständlich beginnt für die meisten Menschen hierzulande spätestens am Samstag das Wochenende. Doch infolge der voranschreitenden Flexibilisierung der Arbeits- und Betriebszeiten wird der Samstag in Industriebetrieben, im Handwerk, bei Banken, in Arztpraxen und im öffentlichen Dienst zunehmend wieder zu einem normalen Arbeitstag. Das wirft die Frage nach seiner alltagspraktischen Bedeutung und nach seinem symbolischen Wert in einer sich weiter modernisierenden Welt auf. Das Buch untersucht Ursprünge und Werdegang der Zeitinstitution "Freier Samstag" seit den fünfziger Jahren. Kulturelle und ökonomische, soziologische und arbeitspolitische, rechtliche und tarifvertragliche Gesichtspunkte kommen ebenso zur Sprache wie religiöse Fragen und der Vergleich mit Ländern, die andere Traditionen besitzen. Die umfassende Bestandsaufnahme mündet im Versuch einer Standortbestimmung: Ist der freie Samstag noch zu halten? difu

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418 S.

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Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung; 14