Distributive und fiskalische Wirkungen eines impliziten Transfers. Die Begünstigungen von Haushaltsgruppen infolge steuerlicher Unterbewertung eigengenutzten Wohnraums.

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SEBI: 78/4992-4

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Abstract

Unter einem impliziten Transfer, bzw. einer Steuervergünstigung, versteht man die Differenz zwischen den tatsächlich geleisteten und den nicht geleisteten Steuerzahlungen (expliziten Transfers), die aufgrund und einer postulierten Vergleichsnorm stattzufinden hätten. Ein Beispiel für einen impiziten Transfer ist die steuerliche Unterbewertung des Nutzungswertes bestimmter Eigentümerwohnungen im Rahmen der Einkommensteuer. Dadurch entstehen Verteilungswirkungen auf einzelne Haushaltsgruppen. Ausgehend von dem Postulat, daß Eigentümer von selbstbewohnten Einfamilienhäusern genauso behandelt werden sollten, wie Eigentümer von Zweifamilienhäusern, die eine Wohnung selbst bewohnen, wird eine fiktive Modellrechnung entwickelt. Dabei wird herausgearbeitet, wie unterschiedlich Althaus- und Neuhausbesitzer derselben Einkommensstufe begünstigt werden. Es wird weiter eine Schätzung der Verteilung der Eigennutzer auf Nettoeinkommensklassen vorgenommen und die Verteilung des impliziten Transfer über die Einkommensklassen ermittelt. gk/difu

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Distribution, Steuerbegünstigung, Wohnraum, Steuer

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Berlin: (1977), 115 S., Abb.; Tab.; Lit.

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Diskussionspapier; 36