Das Fremde im Raum.

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Berlin

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ZLB: 2008/1351

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Abstract

Die Fremdheit stellt schon längst nicht mehr den exklusiven Eingriff des Göttlichen in das irdische Geschick dar. Sämtliche Sphären des "Humanen" sind davon betroffen und werden oftmals durch die mitschwingenden Gefühle der Angst und der Willkür bestimmt. Diese Einsicht verdanken wir nicht nur "dem Meister" (Heidegger) und "den Franzosen" (Postmoderne). Das Gefühl der Fremdheit selbst ist letztlich an einen Raum gebunden - und auch unser eigener Körper ist als ein solcher anzusehen, unabhängig davon, ob wir nicht "Herr im eigenen Haus sind", etwas/jemand auf unser "Territorium" vorrückt, von dem wir dessen Absichten und Eigenschaften nicht kennen, oder der ursprüngliche "Zweck" eines Ortes mutiert (Heterotopie). Das Fremde ist nur auf Grundlage des Eigenen möglich. Doch wo verläuft diese Grenze, die in vielerlei Hinsicht das menschliche Leben dominiert? Ganz allgemein ist dazu zu sagen, dass die Trennung zwischen Eigenem und Fremdem eine bewusste oder unbewusste Setzung des menschlichen Zusammenseins bezüglich seiner selbst erfordert bzw. hinsichtlich des Subjekts die Reflexion ihre Bestimmung als die Fixierung der Grenzen erfüllt, welche im Besonderen durch die Eigendynamik des Einen (Subjekt) und der Vielen (Gesellschaft) immer wieder aufs Neue dargestellt und hinterfragt werden muss. difu

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165 S.

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Rationalparks Series - Plateaus; 1