Weimar, Kulturstadt, und die Kultur des Erinnerns.

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0005-6855

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IRB: Z 36
ZLB: Zs 360-4
BBR: Z 264

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Abstract

Gegen die hartnäckige Abschottung der Stadtgeschichte vom Menetekel Buchenwald arbeiten seit der "Wende" zahlreiche kulturelle Initiativen an. Zur Zeit ist eine weitere Thematisierung der unbequemen stadthistorischen Brüche in Vorbereitung: beim Umbau des Marstall-Komplexes zum Thüringischen Hauptstaatsarchiv. Der neben dem Weimarer Schloß gelegene Marstall, 1873-78 erbaut, wurde nach der Gründung des Landes Thüringen im Jahre 1920 als Behördengebäude genutzt. 1936 bezog die Gestapo einen Teil des Südflügels und richtete dort Haftzellen ein. Die zum Komplex gehörende Reithalle diente als Sammelstelle für die Deportation der jüdischen Weimarer Bürger. Der Erhalt als Mahn- und Gedenkstätte würde nun die Nutzung als Hauptstaatsarchiv stark in Frage stellen.

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Bauwelt

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Nr.39

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S.2272-2272

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