Demokratie und Staat bei Julius Fröbel 1805-1893. Liberales Denken zwischen Naturrecht und Sozialdarwinismus.

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Der deutsche Liberalismus im Vormärz hat durch die politische Theorie des Geographen Julius Fröbel, eines Neffen des Pädagogen Friedrich Fröbel, eine bedeutende Bereicherung erfahren. Die Partei der bürgerlichen Freiheit und des Verfassungsstaates wurde von ihm mit den Problemen einer pluralistischen Massendemokratie, moderner Parteitheorie und der Lehre des interventionistischen Sozialstaates konfrontiert und zugleich zur Einlösung eigener Prinzipien gemahnt. Der Autor versucht, das politische Denken Fröbels in seiner Systematik wie in seinem Wandel nicht ohne Einsicht in seine an Schauplätzen (Revolution von 1848) und Wirkungskreisen so reiche Lebensgeschichte darzustellen. Über den damit einhergehenden biographischen Ansatz hinaus wird nach einer Diskussion des methodischen Verfahrens als zentrales Anliegen die demokratische Theorie Fröbels hermeneutisch erschlossen. sg/difu

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Naturrecht, Sozialdarwinismus, Vormärz, Liberalismus, Staatstheorie, Demokratietheorie, Landesgeschichte, Theorie, Methode, Rechtsgeschichte, Verfassungsgeschichte

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Wiesbaden: Steiner (1978), XIII, 298 S., Tab.; Lit.; Reg.(phil.Diss.; FU Berlin 1974)

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Naturrecht, Sozialdarwinismus, Vormärz, Liberalismus, Staatstheorie, Demokratietheorie, Landesgeschichte, Theorie, Methode, Rechtsgeschichte, Verfassungsgeschichte

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Veröffentlichungen des Instituts für europäische Geschichte Mainz; 84