Organisation und Entscheidung.

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SEBI: 78/6331

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Abstract

Jedes Organisationssystem lebt unter Bedingungen ständiger Selbstüberforderung, da es die Behauptung aus Entscheidungen zu bestehen kaum oder nur mit Hilfe von Unterstellungen einlösen kann. Seiner Struktur und seiner Existenzbedingungen nach muß es sensibel, wenn nicht abwehrend auf eine Forschung reagieren, die ohne selbst in Entscheidungsverantwortung eintreten zu können, es zu Rationalisierung und Demokratisierung anzutreiben sucht. Funktional differenzierte Gesellschaften und funktional differenzierte Organisationssysteme erzeugen eine Dynamik, in deren Ablauf es laufend zu Erwartungsänderungen kommt. Organisationen begreifen ihr eigenes Verhältnis zur Umwelt als Entscheidung. Sie können dies aber nur tun, wenn sie dazu eine passende Umweltinterpretation finden und es für sich plausibel machen können, und zwar eine Interpretation, die damit rechnet, daß auch in der Umwelt Entscheidungen getroffen werden. rk/difu

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Organisation, Entscheidung, Theorie

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Opladen: Westdeutscher Verlag (1978), 71 S.,

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Organisation, Entscheidung, Theorie

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Vorträge; G 232