Durch Airbnb-Vermietungen steigen in Berlin die Mieten.
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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DE
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Berlin
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0012-1304
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202876-1
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ZLB: Wi 136 ZB 7229
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Abstract
Seit rund zehn Jahren steigen in Berlin die Mietpreise von Wohnimmobilien stark an. Kurzzeitvermietungen über Vermittlungsplattformen wie Airbnb stehen im Verdacht diese Entwicklung weiter zu befeuern. Tatsächlich zeigen Schätzungen:
Durch eine zusätzliche Airbnb-Unterkunft steigen im direkten Umfeld die Angebotsmieten um durchschnittlich 13 Cent je Quadratmeter. Dies ist vor allem auf dauerhafte Airbnb-Angebote zurückzuführen, die dem Wohnungsmarkt nicht
mehr zur Verfügung stehen. Das im Jahr 2014 beschlossene Zweckentfremdungsverbot hat die kurzzeitige Untervermietung stark eingegrenzt. Infolgedessen ist das Angebot auf dem Mietwohnungsmarkt gestiegen und die Mieten sind dadurch etwas gesunken. Dabei kann die Ersparnis bei neu geschlossenen Mietverträgen abhängig vom Bezirk bis zu 38 Euro monatlich
für eine 65 Quadratmeter große Wohnung betragen. Da jedoch nur ein geringer Anteil aller Berliner Wohnungen für kurzzeitige Vermietungen angeboten wird, dürfte das Zweckentfremdungsverbot die Wohnungsknappheit sowie den
Mietpreisanstieg in der Hauptstadt nicht erheblich reduzieren.
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DIW-Wochenbericht : Wirtschaft, Politik, Wissenschaft
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7
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95-102