Digital verbunden – sozial getrennt. Gesellschaftliche Ungleichheit in räumlicher Perspektive.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 70/211

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Abstract

Die Digitalisierung festigt die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse. Entgegen dem vorherrschenden Narrativ einer „digitalen Befähigung“ und den viel beschriebenen Chancen für jeden Einzelnen, macht die Arbeit deutlich, dass die Digitalisierung die sozialen Aufstiegschancen massiv beschneidet. In einer räumlichen Perspektive lässt sich zeigen, wie sozial benachteiligten Bevölkerungen im Zeichen einer neuen Datenökonomie mit reproduktiven Mechanismen konfrontiert werden. Das Soziale wird konserviert. Dies geschieht erstaunlicherweise umso stärker, je intensiver die digitalen Angebote in Anspruch genommen werden.

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VI, 235

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