Zwischenwelten der Migration. Biographische Übergänge jugendlicher Aussiedler aus Polen.

Juventa
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Weinheim

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ZLB: 98/910

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DI

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Abstract

Die Ausgangsfrage der Arbeit, wie jugendliche Aussiedler aus Polen ihre Migration bewältigen und wie sie den damit verbundenen Wechsel ihrer Lebenskontexte in ihre biographischen Selbstkonstruktionen integrieren, wird analysiert. Die Geschichten, die Einzelfallanalysen und die Strukturaussagen der vergleichenden Analysen belegen, wie radikal durch die Aussiedlung zunächst die Gewohnheiten des alltäglichen Lebens unterbrochen werden, wie dies die Jugendlichen zwingt, ihr aktuelles Relevanzsystem zu ändern und soziale Beziehungen aufzugeben. Sie müssen eine neue Sprache erlernen und ihre Lebensplanung unter anderen Vorzeichen gestalten. Es wird aber auch aufgezeigt, daß die Jugendlichen die durch die Migration erfahrenen anfänglichen Unsicherheiten relativ schnell durch den einsetzenden Prozeß einer Renormalisierung im Sinne einer Rückgewinnung des strukturierten Alltagslebens überwinden können. Im empirischen Teil der Arbeit werden jugendliche Aussiedler aus Polen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren befragt. Die Interviews fanden im Raum Ostwestfalen statt. sg/difu

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242 S.

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Jugendforschung