Dem Tod entronnen. Zwanzig Jahre Waldsterben - die Bilanz eines Widerspruchs.

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0006-2375

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IRB: Z 861

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Abstract

Der Anteil bewaldeter Flächen in Deutschland ist in den letzten Jahren leicht gestiegen. Dieser scheinbare Widerspruch zu Vorhersagen, Anfang des nächsten Jahrhunderts gebe es aufgrund der Waldschäden keinen Wald mehr, täuscht darüber hinweg, daß die aufgeforsteten Flächen hinsichtlich ihrer Stabilität gegenüber Umweltbelastungen teilweise kritisch zu beurteilen sind, daß die Waldfläche gerade in den Bereichen zurückgegangen ist, wo der Wald, etwa in den Alpen, als Erosionsschutzwald benötigt wird und schließlich darüber, daß die Statistik zur Waldschadensentwicklung das volle Ausmaß der Schäden verschleiert. Derzeit wird verstärkt die Anpflanzung importierter Baumarten erprobt, die resistenter sind. Ein zweiseitiger Abriß über 2000 Jahre Waldgeschichte in Deutschland, die Entwicklung der Waldfläche und der Baumartenzusammensetzung, ergänzt den Beitrag. (wb)

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Nr.12

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S.56-62

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