Die Erweiterungsfähigkeit des geltenden öffentlichen Preisrechts.
Werner
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Datum
2012
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Herausgeber
Werner
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
Sprache
ISSN
1617-1063
ZDB-ID
Standort
ZLB: Zs 6945
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
RE
Autor:innen
Zusammenfassung
(Kartell-)Vergabe- und Preisrecht ist gleichermaßen daran gelegen, das öffentliche Beschaffungswesen wettbewerbs- bzw. marktgerecht zu ordnen. Das öffentliche Preisrecht findet insoweit Anwendung, wenn der Auftrag nicht aufgrund einer Ausschreibung nach kartell- oder haushaltsrechtlichen Regeln zu einem Wettbewerbspreis vergeben werden kann und auch sonst keine Marktpreise festzustellen sind. Gemäß § 1 VO PR Nr. 30/53 ist nämlich den Marktpreisen i.S. von § 4 VO PR Nr. 30/53 der Vorzug vor den nach den LSP zu kontrollierenden Selbstkostenpreisen zu geben. Grundlage des Preisprüfungsrechts ist die Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen mit den in der Anlage aufgeführten Leitsätzen für die Preisermittlung (LSP). Ein derzeit diskutierter Novellierungsentwurf sieht die Vereinheitlichung von Vergabe- und Preisrecht durch eine Übernahme des kartellvergaberechtlichen Auftraggeberbegriffs in das öffentliche Preisrecht vor. Das wirft die Frage der Rechtmäßigkeit einer solchen Änderung auf.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Vergaberecht
Ausgabe
Nr. 6
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 833-838