Luftschadstoffe an stark frequentierten Bundesautobahnen. Feinstaubbelastung und ihre Einflussgrößen.

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Aachen

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ZLB: Kws 259/32

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DI

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Abstract

Die Verkehrsinfrastruktur des Landes ist einer seiner wichtigsten Standortfaktoren. Andererseits sind mit zunehmendem Verkehr eine Reihe negativer Folgen für Mensch und Umwelt verbunden. Daher müssen zukunftsfähige Lösungen entwickelt werden, die unsere Mobilität langfristig sichern, wirtschaftlich tragfähig und sozial ausgewogen sind und gleichzeitig die Umwelt schonen. Um diese Ziele zu erreichen, wurden mehrere Luftschadstoffe durch die Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft für Europa limitiert und die dort gesetzten Grenzwerte durch die 39. Bundesimmissionsschutzverordnung (39. BImSchV) in nationales Recht umgesetzt. In den letzten Jahren haben In-situ-Messungen im gesamten Bundesgebiet gezeigt, dass der seit 2005 geltende Tagesmittelgrenzwert der 39. BImSchV für partikelförmige Luftverunreinigungen in Ballungsräumen zum Teil stark überschritten wird. Dabei kann der Verkehr einen großen Einfluss auf die Luftschadstoffbelastung nehmen. So erzeugen schon die Schwankungen der Verkehrsmenge im Tagesverlauf durch Berufspendler typische Verläufe bei den Schadstoffkonzentrationen. Aber auch außergewöhnliche Ereignisse wie Staus und damit einhergehende Änderungen des Verkehrsflusses und der mittleren Fahrzeuggeschwindigkeit können sich auf die Schadstoffkonzentrationen in der näheren Umgebung von Straßen auswirken. Neben diesen durch den motorisierten Verkehr hervorgerufenen Einflüssen kann auch das Wetter für Zu- oder Abnahmen der Partikelbelastung in der Umgebungsluft verantwortlich sein. Es wurden Daten von mehrjährigen Luftqualitätsmessungen an zwei Standorten der Bundesanstalt für Straßenwesen an den Bundesautobahnen A4 und A61 in Bezug auf Art und Höhe des Einflusses verkehrlicher und meteorologischer Parameter untersucht.

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X, 168 S.

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Wuppertaler Reihe zur Umweltsicherheit