Flexicurity: a new paradigm for labour market policy reform?
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DE
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Berlin
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1011-9523
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ZLB: 98/4319-4
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Abstract
In dem Papier wird das vor kurzem in den Niederlanden entwickelte "Flexicurity"-Konzept vorgestellt. Es wird kurz beschrieben, wie dieses Konzept bei Gesetzgebungs- und arbeitsmarktpolitischen Reformen in den Niederlanden an Bedeutung gewann, indem es bisher getrennt behandelte Themen politischen Handelns wie einerseits Flexibilisierung und Deregulierung des Arbeitsmarkts und andererseits soziale Sicherheit und die Probleme der negativen Auswirkungen flexibler Beschäftigung miteinander verknüpft. Außerdem wird überprüft, inwieweit dieses Konzept einen Beitrag für eine Theorie der Übergangsarbeitsmärkte leisten kann. Das "Flexicurity"-Konzept, verstanden als Wechselwirkung oder neue Balance zwischen Arbeitsmarktflexibilität und verbesserter sozialer Sicherung der Arbeitnehmer (vor allem derjenigen in gefährdeten Arbeitsverhältnissen), kann die gesetzlichen, sozialen und vielleicht auch psychologischen Voraussetzungen für wirklich durchlässige Arbeitsmärkte hinreichend genau definieren. Dies bezieht sich auf die Initiierung, Förderung und Absicherung der Übergänge zwischen Beschäftigung und anderen sozialen Bereichen wie private Haushalte, Erziehung, Rente und Arbeitslosigkeit. In diesem Sinne kann Flexicurity als eine Implementationsstrategie für Übergangsarbeitsmärkte verstanden werden. difu
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27 S.
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Discussion papers; FS I 98-202