Lohnpolitik in einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Internationale Kooperation versus Dezentralisierung.

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Lohmar

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ZLB: 99/3225

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DI

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Abstract

Die Arbeit untersucht, welche Form der Lohnfindung unter den spezifischen Bedingungen einer Währungsunion makroökonomisch gesehen am besten ist. Während die Gewerkschaften eine internationale lohnpolitische Kooperation anstreben, um ihren tarifpolitischen Handlungsspielraum zu wahren, stehen die Arbeitgeberverbände einem solchen Ansinnen skeptisch gegenüber. Die von Calmfors/Driffill initiierte Diskussion zum Thema "Wage Bargaining and Macroeconomic Performance" behauptet zwar, dass die makroökonomische Verantwortung der Tarifparteien mit zunehmender Zentralisierung der Tarifverhandlungen zunimmt; die Arbeit macht aber deutlich, dass dies in einer Europäischen Währungsunion kaum zu erwarten ist. Eine Zentralisierung der Tarifpolitik würde ein Spannungsverhältnis zwischen Europäisierung und Regionalisierung erzeugen, das die Arbeitsmarktprobleme in den Ländern der Eurozone weiter verschärfen könnte. Als Alternative wird daher vorgeschlagen, die Lohnpolitik zu dezentralisieren. Nur so lässt sich dem mit der monetären Integration weiter wachsenden Bedarf an sektoraler, qualifikatorischer und regionaler Lohndifferenzierung Rechnung tragen. difu

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XX, 226 S.

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Reihe: internationale Wirtschaft; 14