Zur Analyse lokaler energiepolitischer Konflikte. Skizze eines Analysewerkzeugs.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Ob die Transformation zu einer nachhaltigen Energieversorgung gelingt, wird maßgeblich auf der lokalen Ebene entschieden. Die vielen lokalen Energiewenden verlaufen jedoch nicht immer reibungslos, häufig kennzeichnen lokale Konflikte um Anlagen erneuerbarer Energien oder um neue Stromnetze deren Umsetzung. Die Frage nach ihrer öffentlichen Akzeptanz ist verbunden mit grundsätzlichen Überlegungen über die zugrunde liegenden Ziele des Einsatzes erneuerbarer Energien ebenso wie mit der Frage, wer am Ende von den neuen Infrastrukturen erneuerbarer Energien profitiert. Die Antworten darauf hängen wiederum vom Ergebnis komplexer Debatten und multilateraler Verhandlungen über das "öffentliche Interesse" (Gemeinwohl) und von der Gewinnung neuer Organisationsformen der Energieversorgung ab. Der Beitrag stellt ein Analysewerkzeug vor, das lokale energiepolitische Konflikte mit Blick auf Gemeinwohlziele und neue Organisationsformen untersucht. Hierfür werden unterschiedliche sozialwissenschaftliche Debattenstränge miteinander verknüpft und auf materiell-sachliche, räumliche, zeitliche und akteursbezogene Fragen der Energiewende bezogen. Damit erlaubt das Analysewerkzeug eine integrative Betrachtung von energiepolitischen Konflikten, die in dieser Kombination bisher noch nicht vorgenommen wurde.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 1

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S. 39-49

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