Wandel oder Kontinuitätsbruch des konservativen Wohlfahrtsstaats: Wie veränderten die Hartz-Reformen die deutsche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik?

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Berlin

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DI
EDOC

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Die Arbeit beschäftigt sich mit der qualitativen Veränderung des deutschen Wohlfahrtsstaatsmodells durch die Hartz-Reformen Anfang der 2000er Jahre. Anhand des von Sabatier entwickelten Advocacy Coalition Frameworks und seinen Arbeiten zum politischen Wandel soll festgestellt werden, ob es während der letzten zehn Jahre zu einem Bruch mit den wohlfahrtsstaatlichen Grundprinzipien kam oder ob die Hartz-Reformen mit dem konservativem Wohlfahrtsstaatsmodell Deutschlands vereinbar sind. Gegenstand der konzeptionell-theoretischen Arbeit sind dabei die belief systems, die Wertvorstellungen der Hauptakteure, welche am Entstehungs- und/oder am Implementierungsprozess der Reformen teil hatten. Mit den Hartz-Reformen, so die These, fand nicht nur eine Anpassung wohlfahrtsstaatlicher Instrumentarien an neue Gegebenheiten, sondern ein Kontinuitätsbruch mit tradierten Policy-Präferenzen statt.

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XI, 21 S.

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PIPE Working Paper; 10