Nicht genutzte Potenziale.
pVS, pro Verlag und Service
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: Kws 740 ZB 6798
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Abstract
Durch die Nutzung von Bioenergie konnten im Strom-, Wärme- und Kraftstoffbereich bereits 65,5 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen (in CO2-Äquivalenten) vermieden werden. Damit hat die Bioenergie den weitaus größten Beitrag zum Klimaschutz und rund 43 Prozent der CO2-Minderung sämtlicher erneuerbarer Energien erbracht. Im Jahr 2015 hatte die Bioenergie bereits einen Marktanteil von rund 8 Prozent im Strommarkt, 11,6 Prozent im Wärmemarkt und 4,7 Prozent im Kraftstoffmarkt. Doch es gibt noch ungenutze Potenziale. Wissenschaftliche Studien haben aufgezeigt, dass sich der Beitrag der Bioenergie zur Energiewende mit heimischer Biomasse auf 15 Prozent fast verdoppeln ließe. Die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen ist besonders in strukturschwachen ländlichen Räumen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bot im Jahr 2015 rund 120.000 Arbeitsplätze. Wichtig ist, dass die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung steht. Dazu wird in dem Beitrag ausgeführt, dass ungenutzte Biomassepotenziale im Bereich der biogenen Reststoffe liegen, die in allen Kommunen in verschiedensten Fraktionen anfallen und energetisch genutzt werden können. Auch Waldrestholz, kommunaler Grünschnitt und Ernterückstände eignen sich zur alternativen Energiegewinnung. Den Kommunen kommt zur Erreichung der gesellschaftlichen Akzeptanz einer nachhaltigen Bioenergienutzung eine Schlüsselrolle zu.
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Der Gemeinderat
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Sonderh. Sept.
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S. 12-13