Regionale Situationsanalyse durch die Krankenhäuser: Ziele, Inhalte, Nutzen.

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Marquartstein

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ZLB: 94/3123-4

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KO

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Abstract

Im Zuge des Gesundheitsstrukturgesetzes sind entgegengesetzte Entwicklungen bei den Krankenkassen einerseits und bei den Krankenhäusern andererseits in Gang gesetzt worden: Als Antwort auf das Kassenoligopol, auf die erkennbare Morbiditätsüberwälzung auf die Krankenhäuser und als Antwort auf die drohenden Bundesvergleiche und Bundespauschalen bei gleichzeitiger Paralysierung der territorialen Krankenhausverbände ist eine verstärkte Regionalisierung der Unternehmens-, der Branchen- und der Interessenpolitik der Krankenhauswirtschaft zu erkennen. Eigene Regionalanalysen der Krankenhäuser sind eine konstruktive Kritik an der bisher praktizierten Krankenhausbedarfsplanung. Sie sind nicht nur wichtige unternehmenspolitische Hilfsmittel, sondern immer und zunehmend auch gesundheits- und sozialpolitische Einflußnahmen. In der Gesundheitsberichterstattung werden die eigenen Regionalanalysen der Krankenhäuser als "kleinräumige Gesundheitsberichterstattung" geführt. Der aus einem Vortrag hervorgegangene Aufsatz gibt einen Überblick über die Geschichte dieser regionalen Situationsanalysen und erörtert einzelne Elemente dieser eigenen Regionalanalysen der Krankenhäuser wie Patientenstrukturpolitik, Versorgungsstrukturpolitik und Unternehmensstrukturpolitik. goj/difu

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II, 12 S.

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