Frühjahrsgutachten Immobilienwirtschaft 2017 des Rates der Immobilienweisen.

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Berlin

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ZLB: Kws 510/41: 2017

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Abstract

Preisübertreibungen weisen darauf hin, dass die Investoren von einem weiter steigenden Mietniveau ausgehen müssen, da sonst trotz der niedrigen Zinsen keine positive Rendite zu erwarten wäre. Dazu aber müsste die Wohnungsnachfrage in den Top-7-Städten weiterhin dem Wohnungsangebot davonlaufen. Davon ist allerdings nach Einschätzung der Gutachter nicht mehr in allen Städten auszugehen. In Berlin und München sowie eventuell auch in Hamburg hat sich die Struktur der Zuwanderung deutlich verändert: Die Zuwanderung aus Deutschland hat sich in diesen drei Städten deutlich abgeschwächt. Dass die drei größten Städte in den letzten Jahren trotzdem eine nahezu konstant hohe Zuwanderung verzeichneten, ist der "glücklichen" Abfolge verschiedener Zuwanderungswellen aus dem Ausland zu verdanken. Diese aber haben ihren Höhepunkt überschritten. Sofern keine weitere Zuwanderungswelle aus dem Ausland kommt, ist mit einem deutlichen Einbruch beim Wachstum der Wohnungsnachfrage in diesen Städte zu rechnen. Da gleichzeitig die "Wohnungsbaumaschine", vor allem in Berlin, immer mehr an Fahrt aufnimmt und immer größere Projekte in der Planung, im Bau oder kurz vor der Fertigstellung sind, wird das Wohnungsangebot in naher Zukunft kräftig ausgeweitet werden mit der Folge, dass der Anstieg der Neuvertragsmieten zum Erliegen kommt. In Berlin sicherlich, in München wahrscheinlich und in Hamburg und Frankfurt ist möglicherweise mit einem Trendbruch bei den geforderten Kaufpreisen zu rechnen.

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285 S.

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