Hamburg - Wiederaufbau und Neuplanung 1943-1963.
Langewiesche
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Langewiesche
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DE
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Königstein/Taunus
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ZLB: 2003/454-4
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Abstract
Der Band nimmt die Zerstörung der Hansestadt im Sommer 1943 zum Ausgangspunkt, um ein umfassendes Bild des Hamburger Wiederaufbaus und der ihm zugrunde liegenden städtebaulichen und architektonischen Konzepte zu zeichnen. Die Internationalen Gartenbauausstellungen 1953 und 1963 boten ein bzw. zwei Jahrzehnte nach den verheerenden Bombenangriffen eine Gelegenheit, die Leistungen des Wiederaufbaus vorzustellen. Zu diesen zentralen Ereignissen präsentierte sich die Stadt im wieder gewonnenen Glanz: Zu Beginn der 50er Jahre mit den neu gestalteten Grünanlagen um die Außenalster und den ersten Grindelhochhäusern, zu Beginn der 60er Jahre mit der Schaffung einer Grünachse zwischen Alster und Elbe durch die Wallringparks vor der Silhouette der ersten Curtain-Wall-Gebäude. Ein besonderes Augenmerk gilt gestalterischen Aspekten. Zahlreiche Aufnahmen, Grundrisse, Lagepläne und Modelle, zu einem erheblichen Teil bis heute unveröffentlicht, belegen, dass sich auch die Nachkriegsarchitektur der Hansestadt durch ein eigenes Profil kennzeichnete. Die von Architekten wie Paul Bonatz, Hans Poelzig oder Heinrich Tessenow - die zentralen Leitbilder - vertretene undogmatische und pragmatische Haltung zur Moderne erklärt vielleicht die Begeisterung der Hamburger Nachkriegsarchitekten für das skandinavische Bauen, das mit gelben Backsteinfassaden und flach geneigten Satteldächern auch für die Hansestadt prägend wurde. Der Band ist in drei Abschnitte gegliedert. Der einführende chronologische Textteil widmet sich vorwiegend den Aspekten der Personengeschichte und der städtebaulichen Grundsatzfragen. Der reich illustrierte Katalogteil beleuchtet die Geschichte im Zusammenhang der verschiedensten Bau-Aufgaben. Er stellt die wichtigsten architektonischen und städtebaulichen Projekte vor. Der Band schließt mit einem umfangreichen Anhang, der neben einer repräsentativen Auswahl zeitgenössischer Quellentexte auch Kurzbiographien umfasst. Sie rufen eine Vielzahl vergessener Architekten wieder in Erinnerung und decken regionale Traditionsstränge auf. difu
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355 S.
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