Situierte Raumkonzepte zur Erklärung von Arbeitsprozessen im Kontext von Postwachstumsökonomien.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 155/238

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Abstract

Hans-Joachim Bürkner und Bastian Lange stellen Perspektiven auf Prozesse des Postwachstums vor, bei denen die Kategorie "Arbeit" und ihre besonderen sozialräumlichen Implikationen im Mittelpunkt stehen. Sie führen dazu den Begriff "situierte soziale Innovation" ein, der die Bindung von Innovationsprozessen an soziale Gemeinschaften und spezifische soziale Raumkonstrukte zum Ausdruck bringt. Zugleich zeigen sie auf, dass im Zuge neuerer Entwicklungen einer Alltagskultur des Postwachstums auch Arbeitsprozesse neu definiert werden, die wiederum mit veränderten situationsbezogenen Raumkonstrukten einhergehen. Sie stellen nicht nur originäre Neuschöpfungen von Arbeitsprozessen vor, sondern auch gemischte Übergangsformen zwischen klassischer Erwerbsarbeit und "atypischer", vom Profitzwang befreiter Arbeit. Sie blicken demzufolge besonders auf hybride Arbeitspraktiken, wie sie im Übergangsbereich zwischen Hobby, Ehrenamt, selbst organisierter bzw. selbstständiger Arbeit sowie formalisierter Erwerbsarbeit und ihren Varianten (Teilzeit-, Vollzeitarbeit) zu beobachten sind.

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35-57

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Sozial- und Kulturgeographie; 38