EmoCycling - Analysen von Radwegen mittels Humansensorik und Wearable Computing.

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Schwechat

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ZLB: Kws 100/186

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EDOC

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Radfahren erfreut sich einer zunehmenden Wertschätzung. Einerseits als neuer Lifestyle, andererseits als wichtiges Thema der städtischen Mobilitätsplanung: Bike-Sharing-Angebote, Radwegekonzepte und Förderung eines umweltfreundlichen Mobilitätsmix sind hierbei wichtige Stichworte. Daher fördern zunehmend mehr Städte den Ausbau der Radwege-Infrastruktur, um das Radfahren attraktiver zu gestalten. Wie stark Radfahren aber tatsächlich angenommen und praktiziert wird, hängt von ganz verschiedenen Faktoren ab: Verkehrslage, Quantität und Qualität der Infrastruktur, Topografie sowie das subjektive Sicherheitsempfinden z. B. an unübersichtlichen Kreuzungen beeinflussen die Verkehrsmittelwahl. Insbesondere die Erfassung und Analyse des subjektiven Sicherheitsempfindens stellt hierbei eine große Herausforderung dar - wird aber durch neue Methoden der Humansensorik (Exner et al. 2012) möglich. Entwicklungen in den Bereichen des Wearable Computing sowie der Geoinformatik ermöglichen es, das subjektive Sicherheitsempfinden während der Fahrt genauer zu analysieren. Anknüpfend an Projekte zur emotionalen Stadtkartierung (Höffken et al. 2008, Zeile et al. 2010) erfolgt ein Live-Monitoring der Probanden während der Fahrt. Mittels eines Sensorarmbands (Smartband) zur Erfassung psychophysiologischer Reaktionen des Körpers in Kombination mit Video-Kamera-Daten und GPS-Koordinaten wird der emotionale Zustand der Probanden sekundengenau gemessen. Dadurch lassen sich Emotionen, insbesondere Stress, interpretieren und auf einer Karte verorten sowie die Auslöser (Trigger) identifizieren. Zudem kann auf diese Weise der Verkehr kontinuierlich erfasst und in die Analyse mit aufgenommen werden, um Gefahrenstellen zu lokalisieren. Nach einer Einführung in das Thema Radfahren in der Untersuchungsgemeinde Kaiserslautern, gibt das Paper einen Überblick über den aktuellen Stand der Methodik, die Konzeptionierung der Teststrecken sowie die Methodik im konkreten Projekt EmoCycling. Darauf basierend werden die Ergebnisse des Projektes vorgestellt und daraus resultierende weiterführende Fragenstellungen aufgezeigt.

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S. 851-860

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