Reinigende Geräuschkulisse. Schallwellen können Schadstoffe im Boden mobilisieren.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Bei der Bodensanierung kann das Einbringen von Schallenergie die Mobilität der Schadstoffe erhöhen und die Sanierung positiv beeinflussen, während die etablierten Sanierungsverfahren nur indirekt die in Residualsättigung vorliegenden Schadstoffe beeinflussen. Sie zielen entweder auf die im Grundwasser gelösten und mobilen oder in der Gasphase vorliegenden Schadstoffe ab, wodurch sich lange Laufzeiten der Sanierung ergeben. In dem Beitrag wird ein durch Schallenergie optimiertes Sanierungsverfahren beschrieben, das im Rahmen eines Pilotversuchs im Landschaftsgebiet der Senne in Nordrhein-Westfalen eingesetzt wurde. Dort lag eine Verunreinigung des Porengrundwasserleiters mit Chlorkohlenwasserstoffen, vornehmlich Tri- und Tetrachlorethen, vor. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass ein erkennbarer Zusammenhang zwischen Beschallung und dem Austrag in der gesättigten Bodenzone besteht. In zukünftig geplanten Versuchsreihen sollen zur weiteren Effektivitätssteigerung der Beschallung die Apparateeinstellungen an der Treiberelektronik für den Schallgeber verändert werden, um andere Frequenzspektren im Boden anzuregen.

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Entsorga-Magazin

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Nr. 9

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S. 44-45

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