Die Subjektivierung von Gemeinwohlinteressen als Demokratisierung der Verwaltung.

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Berlin

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ZLB: 008/000 267 354

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DI

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Abstract

Das Europa- und zunehmend auch das Völkerrecht drängen die nationale Gesetzgebung wie Rechtsprechung immer häufiger dazu, Einzelne oder Verbände bei der Durchsetzung von Gemeinwohlinteressen einzubinden. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob eine solche Einbeziehung zu einer zusätzlichen demokratischen Legitimation von Verwaltungshandeln beiträgt. Der Autor zeichnet die Entwicklung von subjektiven öffentlichen Rechten im deutschen Verwaltungsrecht nach, arbeitet die hinter der fortschreitenden Subjektivierung stehende Dogmatik heraus und stellt schließlich die Reformbedürftigkeit der herrschenden, klassischen Verwaltungslegitimation fest. Im Ergebnis wird die Subjektivierung von Allgemeininteressen mit den Ansätzen eines partizipativen Demokratieverständnisses in Verbindung gebracht.

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149 S.

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Studien zum Verwaltungs- und Verwaltungsprozeßrecht; 2