Die innere Stadt als Wohnstandort der "jungen Alten"?

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Ist die Innere Stadt ein zunehmend attraktiver Wohnstandort für die "jungen Alten"? Während über Jahrzehnte die Suburbanisierung das dominierende Stadtentwicklungsmuster in Deutschland darstellte, wird seit den 2000er-Jahren sowohl in der Forschung als auch in der Öffentlichkeit eine zunehmende Anziehungskraft innerstädtischen Wohnens und eine damit verbundene Reurbanisierung diskutiert. Vor dem Hintergrund der Steigerung von Durchschnittsalter und Lebenserwartung der Bevölkerung als einem wesentlichen Teilprozess des demographischen Wandels in Deutschland stellt sich die Frage, inwieweit die Innere Stadt auch für ältere Menschen als Wohnstandort attraktiv ist. Hierbei rücken vor allem die "jungen Alten" (im Alter zwischen ca. 50 bis 70 Jahren) in den Fokus, da sie in einer Umbruchphase ihres Lebens vermutlich eine verstärkte Bereitschaft zeigen, den Wohnstandort noch einmal zu wechseln und den neuen Bedürfnissen anzupassen. Um Rückschlüsse auf die Attraktivität der Inneren Stadt als Wohnstandort der "jungen Alten" ziehen zu können, wurden am Beispiel der Stadt Bonn Wohnstandortentscheidungen von "jungen Alten" untersucht, die zwischen 2010 und 2012 realisiert wurden. Die Ergebnisse eigener quantitativer Befragungen und qualitativer Interviews zeigen, dass die Innere Stadt nicht als homogener Raum betrachtet werden kann, sondern dass kleinräumliche Unterschiede in der Attraktivität als Wohnstandort für die "jungen Alten" bestehen. Insgesamt wird das Wohnen am Innenstadtrand präferiert, während die Innenstadt zwar für das Einkaufen und die Freizeitgestaltung bedeutsam ist, als Wohnstandort aber weniger stark nachgefragt wird. Doch auch innerhalb des Innenstadtrands muss zwischen attraktiven und weniger attraktiven Lagen unterschieden werden, die sich wiederum in einer entsprechenden Differenzierung der Wohnstandorte der "jungen Alten" nach Lebensstil und Einkommen widerspiegeln.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 4

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S. 243-256

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