Zivilrechtlicher Ausgleich ökologischer Schäden. Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum Schutz kollektiver Rechtspositionen an Naturgütern und zum Ausgleich von Beeinträchtigungen des Naturhaushalts im Zivilrecht.

Mohr
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Tübingen

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ZLB: 95/3378

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Im deutschen Recht bestehen für Schäden an freien (herrenlosen) Umweltgütern wie z. B. Seehunden, Kröten, Insekten, Wattenmeer und Luft erhebliche Haftungslücken. Der Autor schlägt vor, die freien Umweltgüter der Allgemeinheit zuzuordnen, um diese Lücken zu schließen und den Naturhaushalt umfassend zu schützen. Dazu erläutert die umfangreiche Arbeit zunächst die Rechtslage in der Bundesrepublik und geht auf den Rechtsgüterschutz nach §§ 823, 826 BGB ein. Danach stellt die Studie verschiedene Reform- und Gesetzesentwürfe vor. Dem schließt sich eine rechtsvergleichende Betrachtung zum Rechtsgüterschutz und zu Gesetzgebungsreformen in den USA, Italien und Österreich sowie im EG- und UN-Recht an. Weiterhin widmet sich die Arbeit der Berechnung und dem Inhalt des Ausgleichsanspruchs (Wiederherstellung oder Geldentschädigung). rebo/difu

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XX, 367 S.

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Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht; 42