Ökonomische Theorie der Umweltpolitik. Der Erklärungswert der Neuen Politischen Ökonomie für umweltpolitische Entscheidungsprozesse.

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Bergisch Gladbach

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ZLB: 96/2748

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DI

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Abstract

Die umweltökonomische Theorie blickt mittlerweile auf eine langjährige Instrumentendiskussion zurück. Sieht man von Kontroversen über Detailfragen ab, so fällt das Ergebnis dieser Diskussion eindeutig zu Gunsten marktwirtschaftlicher Instrumente des Umweltschutzes aus. Solche Instrumente - vor allem Umweltabgaben und -zertifikate - erreichen in den meisten Fällen vorgegebene umweltpolitische Ziele (z. B. die derzeit imMittelpunkt der Diskussion stehende Reduktion der CO2- Emissionen) zu wesentlich geringeren gesamtwirtschaftlichen Kosten als ordnungsrechtliche Maßnahmen. Dies liegt zum einen daran, daß sie eine flexible Anpassung des einzelnen je nach seiner spezifischen Kostensituation ermöglichen, und zum anderen daran, daß sie dynamische Anreize zur Weiterentwicklung von Technologien setzen. In der Arbeit wird der Versuch unternommen, die Implementionsschwäche marktwirtschaftlicher Instrumente mit Hilfe der "Neuen Politischen Ökonomie" zu erklären. Die konkrete Ausgestaltung deutscher Umweltpolitik wird zu erklären versucht und eine Einschätzung dessen gegeben, was das politische System im Bereich des Umweltschutzes zu leisten vermag. Dabei werden ökonomische Theorie und Modelle der Demokratie, der Bürokratie und der Interessengruppen zugrunde gelegt. sg/difu

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ca. 260 S.

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