Verkehrsvermeidung durch Stadt- und Landesplanung?
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DE
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0039-2219
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BBR: Z 763
IRB: Z 629
IRB: Z 629
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Abstract
Es wird öffentlich behauptet, daß eine bessere Zuordnung der Wohnungen zu den Arbeisstätten zu einer erheblichen Reduzierung des Verkehrsaufwandes im motorisierten Individualverkehr führe. Der Beitrag beschäftigt sich mit der populären Forderung, quantifiziert die Ausgangsbedingungen und die erforderlichen Wirkungen. Es ergibt sich, daß zur Kompensation nur des bisherigen jährlichen Zuwachses an Verkehrsaufwand durch zusätzliche, also bisher nicht praktizierte, städtebauliche und landesplanerische Maßnahmen pro Bezug einer Neubauwohnung 27000 Personenkilometer jährlich, d.h. 120 Pkm pro Wohnung und Arbeitstag, eingespart werden müßten. Pro Umzug in Alt- und Neubauwohnungen müßten nur etwa 1300 Personenkilometer, d.h. etwa 18 Pkm pro Arbeistag und Haushalt, eingespart werden. Da in einem Haushalt ein Arbeitsplatz nur ein Ziel unter vielen anderen ist, erscheint eine Orientierung neuer verkehrsreduzierender Maßnahmen an der Zuordnung von Neubauwohnung zu Arbeistplatz ebenso unrealistisch wie an den Umzügen. Unter Berücksichtigung der unveränderten Präfernezen der Bevölkerung bei der Wohnstandortwahl (bei der die Nähe zum Arbeitsplatz sehr nachrangig ist) könnte als zusätzliche Maßnahme eine Hinführung von mehr Arbeitsplätzen und anderen Zielen der Haushaltmitglieder zu den Wohnstandorten mehr Erfolg versprechen.
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Straßenverkehrstechnik
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Nr.5
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S.251-260 (9 S.)