Folgsamkeit herstellen. Eine Ethnographie der Arbeitsvermittlung im Jobcenter.
transcript
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
transcript
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Bielefeld
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: Kws 625/331
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die "Aktivierung" von Arbeitslosen ist das vorrangige Ziel des deutschen Jobcenter-Systems. In einer ethnographischen Studie geht die Autorin dem Prozess der Arbeitsvermittlung auf den Grund und zeigt, dass die Gespräche zwischen den Vermittlern und ihren Klienten eine erstaunliche Eigenlogik besitzen, die sich weder mit der Logik der Gesetze noch mit den subjektiven Deutungen der Teilnehmenden vollständig deckt. Das Ziel ist nämlich weniger die Aktivierung der Klienten als vielmehr die interaktive Herstellung von Folgsamkeit: Durch symbolische Gewalt werden die Klienten der symbolischen Ordnung des Jobcenters unterworfen. Das Jobcenter erscheint in diesem Licht als - wenn auch unvollendetes - neoliberales Projekt.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
278 S.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Gesellschaft der Unterschiede; 50