Warum immer Tourismus? Isomorphe Strategien in der Regionalentwicklung.

Univ. of Bamberg Press
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Bamberg

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ZLB: Kws 165/144

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DI

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Abstract

Tourismus gilt als große Hoffnung für strukturschwache Regionen und ist daher ein wichtiger Teil von Strategien zu ihrer Entwicklung. Am Beispiel der durch LEADER und Regionalmanagement geförderten Regionen in Bayern und aufbauend auf dem organisationssoziologischen Ansatz der institutionellen Isomorphie hinterfragt der Autor die Gründe für diese Popularität. Die Ergebnisse zeigen, dass hierfür nicht nur vordergründig diskutierte Faktoren wie die spezifische Eignung bestimmter Regionen oder die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Tourismuswirtschaft von Bedeutung sind, sondern auch weniger bewusst verhandelte Rahmenbedingungen und Prozesse. So befördert etwa die Einigkeit der beteiligten Experten über gute und schlechte Ideen in der Regionalentwicklung, die Querschnitts- und Vernetzungsorientierung der Förderprogramme, Haltungen und Erwartungen regionaler Akteure sowie eine ausgeprägte Best-Practice-Kultur die Übernahme und Durchführung von Tourismusprojekten. Subjektive Einschätzungen sind demnach für die Entscheidungspraktiken in der Regionalentwicklung mindestens ebenso wichtig wie tatsächlich messbare Auswirkungen. Denn oft wird aus innerer Überzeugung auf Tourismus gesetzt, aus emotionaler Verbundenheit, aus strategischem Kalkül oder schlicht weil bestimmte Tourismusprojekte für die entscheidenden Akteure ein selbstverständlicher und nicht zu hinterfragender Teil guter Regionalentwicklung sind.

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XVI, 310 S.

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Bamberger Geographische Schriften; 26