Die dritte Stadt. Bausteine eines neuen Gründungsvertrages.

Suhrkamp
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Suhrkamp

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Frankfurt/Main

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ZLB: 94/2153
BBR: A 12 038

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Abstract

Zum dritten Mal in der Geschichte der Stadt steht, nach Antike und Mittelalter, die Grundsatzklärung an: Was macht die Stadt aus? Auf welche Kräfte und Vereinbarungen kann sich diese Einrichtung verlassen? Noch ehe alle Konsequenzen des industriellen Wachstums des 19. Jahrhunderts abgearbeitet sind, stehen den Großstädten ein neuer Wachstumssprung und neue Belastungen bevor. Die Herausforderungen, in denen sich Erschöpfung und Zwang zum Neuanfang bündeln, sind im wesentlichen zwei; sie treten gleichzeitig auf, und sie greifen von innen wie von außen an: die ökologische Untragbarkeit, teils auch Unerträglichkeit, und die Einwanderung der Armutswelten des Südens und des Ostens. Beide Prüfungen könnten sich als eine erweisen, nicht nur in dem Sinne, daß beide nach demselben fragen (Stadt als Modell gesellschaftlichen Lebens überhaupt), sondern auch als Lösungsmöglichkeit dergestalt, daß nur das Zusammennehmen beider Probleme es erlaubt, zu einer Art postindustriellen Neubegründung der Stadt vorzustoßen. Der Autor plädiert dafür, das Lavieren zwischen Luxusökologie und fortgesetztem industriellen Wachstum an diesem einen Punkt, der Stadt, zu beenden. Er versucht, Richtungen und Wege zu entsprechenden Entscheidungen aufzuzeigen. - (n.Verf.)

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248 S.

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Edition Suhrkamp; 1796