Berlins stille Reserven. Bürger - Werte - Stadtkultur.

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Norderstedt

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ZLB: 2009/2368

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Abstract

Der Autor schreibt über Berlin, aber auch allgemein über die Zukunft deutscher und europäischer Städte. "Cappuccino-Town" steht für eine neue angenehme Urbanität, für dichte und multifunktionale Innenstädte, in die mit Einkaufszentren, Einzelhandel und Gastronomie aller Art, Bürogebäuden und hochwertigen Wohnungen viel investiert wird. Die wohligen, aufgewerteten Stadtkerne sind aber nur eine Seite der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Auf der anderen Seite stehen Arbeitslosigkeit, Einkommensverluste, geringe Beteiligung der Bürger an öffentlichen Angelegenheiten, Politikverdrossenheit und mangelnde Zuversicht. Wie lässt sich die voll auf Ökonomie und materiellen Wohlstand ausgerichtete Stadt wieder mit Inhalten und neuen Perspektiven füllen? Brauchen wir neue Leitbilder und Visionen? Führt uns die "Renaissance der Innenstadt" in eine Sackgasse, in sinnentleerten Lifestyle, an dem eine zunehmende Zahl von Menschen nicht mehr teilhaben kann? Könnte Berlin, die deutsche Hauptstadt, mit dem Versuch einer "Renaissance der europäischen Innenstadt" ein Gegenmodell entwickeln? Bevor eine große Zahl von Vorschlägen zur Verstärkung von Stadtinhalten am Ende des Buches unterbreitet wird, behandelt der Autor ausführlich einige der wesentlichen geistigen Grundlagen heutiger Gesellschaften. Aus deren ideellen Defiziten lassen sich Lösungswege entwickeln, die wir alle neben den offiziellen Rezepturen ernsthaft prüfen sollten.

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351 S.

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