Wenn Rechtsextreme von Naturschutz reden - Argumente und Mythen. Ein Leitfaden.
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DE
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Berlin
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ZLB: 250,7/81
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Zusammenfassung
Völkisch-nationalistische und rechtsextreme Ideologien im Umwelt- und Naturschutz gehören leider nicht der Vergangenheit an, sondern stellen nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Deshalb haben die NaturFreunde und die Naturfreundejugend Deutschlands eine gemeinsame Fachstelle für Radikalisierungsprävention im Naturschutz aufgebaut. Hier werden rechte und völkische Strömungen im Natur- und Umweltschutz identifiziert und mithilfe aktiver Bildungsarbeit die Radikalisierung insbesondere von Kindern und Jugendlichen, die sich im Umweltschutz engagieren, verhindert. So werden zum Beispiel Natur, Landschaft und Heimat oft zusammengedacht, nicht nur bei den Rechten. Bei ihnen vielleicht nur in überspitzter Form: Das eine lasse sich nicht ohne das andere bewahren. Der deutsche Wald kann nur geschützt werden, wenn das deutsche Volk geschützt wird – vor dem Fremden. Die deutsche Natur ist nur gesund, wenn auch der Volkskörper gesund ist. Die Welt kann nur gerettet werden, wenn wir der Überbevölkerung Herr werden. Überbevölkerung ist immer woanders. Nicht bei uns. Mit dem rechten „Naturschutz“ sind oft auch demokratiefeindliche und menschenverachtende Inhalte verknüpft. Sie sind nicht immer sofort sichtbar und gelangen so „unter falscher Flagge“ in die Mitte der Gesellschaft und in die Politik. Über Heimat darf wieder gesprochen werden, versteckte Biopolitik (Familienplanung) gehört längst zum Repertoire der deutschen Entwicklungspolitik. Die neuen und alten Rechten besetzen populäre Forderungen mit ihren menschenverachtenden Inhalten neu und verbreiten so unter dem Deckmäntelchen des Naturschutzes ihre Ideologien.
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Seiten
27