Armut in der Bundesrepublik Deutschland. Die Entwicklung von Armutsdominanzrelationen ausgewählter Risikogruppen in den alten Bundesländern im Zeitraum 1984-1994.

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ZLB: 98/785

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Abstract

Das Phänomen der Armut spielt in der Geschichte der Bundesrepublik erst seit Anfang der 80er Jahre eine unrühmliche Rolle. Jüngste empirische Studien belegen jedoch, dass der Anteil der dauerhaften Armut eher gering ist und zu sehr von den Einkommensverhältnissen abgeleitet wird. Das Problem der Darstellung relevanter Charakteristika der Armut als aussagekräftiger Indikator für das Ausmaß stellen den Schwerpunkt der Untersuchung dar. Am Beispiel sogenannter Risikogruppen, benannt als Gruppe der alten Menschen, der Alleinerziehenden und der Arbeitslosen, werden verschiedene Armutstheorien aufgestellt und empirisch dargelegt. Die Armutsdominanz, die als mathematisches Rechenmodell den Inhalt der Armut unterstützend bearbeiten soll, ist eine weitere Stütze der Untersuchung. Zur Arbeit gehört außerdem ein Abriß zur sozialpolitischen Geschichte der Bundesrepublik in den letzten 20 Jahren. mabo/difu

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162 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 5 - Volks- und Betriebswirtschaft; 2110