Das Lessingtheater in Berlin unter der Direktion von Otto Brahm, 1904-1912. Eine Untersuchung mit besonderer Berücksichtigung der zeitgenössischen Theaterkritik.

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SEBI: OE 475

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Untersucht werden die wirtschaftlichen Grundlagen, das Repertoire des Theaters, die Auswirkungen der Zensur und auch die Dramaturgie und Regie von Otto Brahm. Als wichtigstes Quellenmaterial standen dem Autor die Theaterzettel zur Verfügung, die ihm eine Rekonstruktion des Spielplans und der Besetzungen ermöglichten. Die fast vollständig erhaltenen Zensurexemplare der vom Lessingtheater beim Berliner Polizeipräsidium eingereichten Theaterstücke werden unter der Fragestellung durchgearbeitet, in welcher Weise die Theaterzensur die Repertoirebildung beeinflußt und welcher Art die Beanstandungen waren, die die einzelnen Stücke betrafen. Theaterkritiken bilden die Grundlage für die Erörterung der Wirkung des Lessingtheaters, wobei jedoch auf eine Revision der zeitgenössischen Fehlurteile aus heutiger Sicht weitgehend verzichtet wird. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß Brahm im Lessingtheater als ,,Konservator einer vergangenen Epoche'' wirkte, während er bis 1904 in der Freien Bühne und im Deutschen Theater als ,,revolutionärer Erneuerer'' galt. sw/difu

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Theater, Zensur, Theaterkritik, Kultur, Institutionengeschichte, Stadtgeschichte

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München: (1965), 205 S., Tab.; Lit.

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Theater, Zensur, Theaterkritik, Kultur, Institutionengeschichte, Stadtgeschichte

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